W 460 G Klasse Kotflügel hinten                                                                              

Ich ging davon aus, die hinteren Kotflügel sind noch brauchbar, bis ich Rost und Spachtel entfernt hatte. Bis zu 6 mm dick war der Spachtel über marodem Blech.

 

Zusammen gebraten und Spachtel drüber, aber perfek moduliert, ich habe da nichts vorher gesehen.

 

Rechts im Bild. Vielleicht zu erkennen, 6mm dicke Spachtelschicht.

  

Links unterm Spachtel die Kotflügelkante durchgefault. Rechts die vergammelte Spritzwand im Innenkotflügel abgeschnitten und einen Blechstreifen mit Karosseriemasse angklebt.


Da sind die hinteren Seitenteile schon grob raus geschnitten.

Die gelieferten Seitenteile/ Kotflügel sind unglaublich passgenau. Theorethisch könnte man sie an einer oberen Falz ansetzen......


.....aber von innen unmöglich mit einem Schweißgerät da ran zu kommen. Ich werde sie am Lochrand unter den Gummileisten abschneiden.


Hier eine hintere Säule die den Radkasten in Fahrtrichtung verschließt. Zusammengeflickte Blechstreifen schön dünn, damit sie sich leicht anpassen lassen. Neu und Original leider nur noch für die Beifahrerseite lieferbar. Eine Lösung dafür habe ich noch nicht.



Die originale Säule für die Beifahrerseite ist noch lieferbar ca. 80 Euro. Sie ist aus 1,5 mm dickem Blech, ein 3 dimensionales Formteil. So selber von mir nicht herstellbar.

Die Säule für die Fahrerseite ist nicht mehr lieferar und bei den üblich verdächtigen G Händlern auch nicht zu bekommen.1,5 mm dickes Blech lässt sich nicht leicht formen, Blechmaschinen (Zug- und Streckgeräte) habe ich nicht. Sieht nicht so schön aus, ist aber stabil und dichtet den Kotflügel nach vorne hin ab. Es ist bereits vorgestrichen, damit ich mit Karosseriemasse die Punktschweißungen abdichten kann.

 

Beide Seiten der Innenkotflügel unter den hinter Seitenteilen sind zweimal mit Brantho Korrux 3in1Alusilber gestrichen und mit Kaarosserie Dichtmasse abgedichtet. Jeweils von hinten nach vorne fotografiert. Jetzt können die neuen Seitenteile kommen...

 

Endlich mal wieder was fertig machen, nicht nur Vorarbeiten. Dichtmasse auf den Spritzschutz unterm Kotflügel aufbringen, denn am Radausschnitt schweißen bringt große Rostgefahr. Also wird das Innenblech mit dem Kotflügel nur mit Karosseriedichtmasse wassserdicht verklebt. Die Seitenwand klebe ich mittig mit Karosseriekleber unter der breiten Gummileiste. So gerade Flächen schweißen birgt die Gefahr von Wärmeverzug. Wenn die Fläche längs wellig wird, ist das eine Katastrophe. Vorne am Türausschnitt, unten am Holm und hinten an der Karosserieecke wird Punkt geschweißt, denn die Verzuggefahr ist an Ecken und Kanten geringer.

Ideal die 10mm großen Dübellöcher für die Gummileisten. Da alles sehr passgenau ist, kann man die Karosserieteile sehr fest verschrauben. Nur Imbusschrauben haben so einen kleinen Kopf, dass er in die Fuge passt ohne die Blechkanten zu beschädigen. Wie bei allen Kontaktklebungen ist hier die feste Verbindung während der Trocknung wichtig. Die Verbindung habe ich mit alle 2 cm eine Popniete nochmals optimiert. Da unter den Gummileisten Platz ist, können die Popnieten hinterher bleiben.

Hier die erfogreiche Verklebung aus der Nähe.


Für die Verschraubungen innen kann man nur mit Vierkantmuttern arbeiten, da für normale Mutten nach unten kein Platz ist. Ein weiterer Vorteil, die Mutten können sich nicht während der Schraubung verdrehen.

 

Nicht die Schläuche für die seitlichen Lüftungsgitttervergessen, sonst läuft der Hohlraum voll Wasser.

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