W 460 G Klasse Bodenblech aufbereiten                                                                        

Da sind ein paar Stellen, die müssen gemacht werden.

  

Unter dem Bodenblech verlaufen Hohlprofile (Querträger) die den Boden stabilisieren. An einigen Auflagestellen kommt es zu Kontaktkorrosion, die das Bodenblech anheben und es führt nach oben auch zu Durchrostungen. Großzügig ausschneiden und eine Loch Kopie mit einem Blatt machen.

  

Schablonen prüfen und Blech (1,5 mm) zuschneiden. Reparaturblech mit Magneten fixieren.

   

So viele Punkte nebeneinander schweißen, bis die Naht nahezu geschlossen ist. Rechts die Einstiegskante. Die Abdeckung wird mit Blechschrauben befestigt, leider direkt im Blech. Ich habe die Löcher aufgebohrt und viereckige Kunststoffdübel eingesetzt.

 

Links sieht man von unten die Durchrostungen entlang vom Träger (Licht von der Ladefläche). Rechts ein anderer Weg. Zuerst die Bleche zurecht schneiden, anzeichnen und danach die Öffnung ins Bodenblech schneiden.

Die hintere Ladefläche ist entrostet, geschweißt, abgedichtet und zweimal mit Brantho Korrux 3 in 1 gestrichen. Eine Rostschutzfarbe aus dem Schiffsbau für Stahlschiffe auf der Nordsee. Wenn die Farbe da hält, dann erst recht auf meinem Oldtimer. Die Zurrösen sind auch schon vorbereitet...

Der Fußraum auf der Fahrerseite hatte reichlich Rostnarben. Eine undichte Spritzwand, immer Wasser im Fußraum, die Matten vollgesogen mit Wasser, da kann man nichts anderes erwarten.


Der Fußraum auf der Beifahrerseite war noch nicht so verostet. Die Fuge zum Holm rechts und links ist extrem gefährdet. Es ist die tiefste Stelle, das Wasser sammelt sich und frist sich so langsam in die Schweißähte.


Bitumenmatten/ Antidröhnmatten sind erforderlich, besonders wenn man die alten grauen Gummimatten nicht wieder hinein legen will. Für Baustellen nund Jäger mit blutiger Beute ganz praktisch, aber unter Teppichboden nicht ratsam. Unter den Gummimatten hält sich Feuchtigkeit und die gammelt und riecht.


Die Bitumenmatten sind selbstklebend, aber man benötigt Wärme damit sie sich dem Blech anpassen. Darunter Rost und Staub ist für eine Verklebung ungeeignet. Optimal ist eine neue Farboberfläche. Die Wirkung der Matten ist nur gegeben wenn sie auf Kontakt mit dem Blech geklebt sind, Hohlräume und lose Stellen verhindern die Wirkung. Auf der Oberfläche ist ein dünner Flies um an der Oberfläche die Klebewirkung zu reduzieren. Beim Erhitzen löst sich der Flies teilweise auf. Die Radkästen und die Mittelablage müssen noch beklebt werden.

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